Mittwoch, 30. Januar 2013

ELGIN



elgin sprüht. sprüht über weiten, zieht alle in ihren bann. elgin ist wunderschön, imposant. mädchen und weise frau, ein energetisches wunder. elgin fließt. und in gedanken laufe ich neben diesem schweif von leben und versuche all diese ausbrüche von weisheit und wärme zu inhalieren, tief in mir aufzunehmen, weil sie schon lange hier ist und doch jeden tag neu. elgin ist wach. elgin ist reine gegenwart.

Elgin Kroonhorst & Berlin.

Dienstag, 29. Januar 2013

IN BETWEEN.



MAKIKO & COLORS

ANNI & DISHES

DOGI & VIDEO


ein kleines instagram update so zwischendrin. momentan ist soviel los. meine tochter zieht aus, ich ziehe um mit meinem atelier und ich bereite mein crowdfunding projekt vor. natürlich passiert das alles gleichzeitig, wie könnte es auch anders sein... 
schon komisch, gestern habe ich mit elena, meiner tochter über harry potter gesprochen. 
wie wir nachts im bett gewartet haben, bis mathias (mein mann) den neusten band frisch von dussmann geholt hat, um aber sofort weiter lesen zu können, gern auch in english, egal, hauptsache weiter. da war elena vielleicht zehn. jetzt zieht sie aus. mist, ich war mir so sicher, das ich nicht weinen werde, wenn ich daran denke. das is für alle total cool und definitiv zeit. Elena ist 19 1/2, reicht doch.  jetzt sitze ich vor meinem bildschirm und heule wie ein kleines mädchen. loslassen ist schon eine sehr merkwürdige angelegenheit. 

zwischen heulen und packen und vorfreude und alles neu und anders und was passiert denn jetzt und so, hab ich auch ein wenig gearbeitet. 

makiko wird die königin der steine. 
anni wird eine situation. (es gibt, royals, archetypen und situationen)
und dogi hat schöne menschen bei mir im studio fotografiert. dafür kann ich ihn später für eine situation fotografieren. karmabusiness. mimi hat einen blumenkranz für eine der schönen menschen geflochten und der ist am ende auf meiner maske gelandet. 

und der aufbau für mein video für indiegogo crowdfunding steht, jetzt muß nur noch gedreht und geschnitten werden. wenns fertig ist, lass ich es auf allen kanälen blühen und hoffe auf eure tatkräftige unterstützung!

weiter gehts. in kartons vertiefen. sortieren, wegschmeissen, heulen, vorfreude, lachen, usw. 

leben halt.




Freitag, 18. Januar 2013

FARBEN & LEDER.





farben für die becher. pink, weiss, weissgold.

farben für die steine. limettengrün, schwarz, gelbgold.
farben für die pfeile. orange, tabak, bronze (altsilber).
farben für die dolche. eisblau, grau, silber.

heute war ich farben aussuchen. Die figuren selbst sind schwarzweiß.
je nach gegenstand (pfeil, becher, dolch und stein) wird jeweils eine farbe, eine "nicht"farbe und ein metall zugeordnet.
wildes wühlen und anfassen im ledergeschäft.
ich hab die perfekten farben gefunden.

libelle. (limonengrün)
neonfuxia
orange
eisblau

schwarz
weiss
silbergrau
tabak

gelbgold
rotgold
bronze
silber

yippieh.





Sonntag, 23. Dezember 2012

NOCH MAL KURZ VOR 2013




in etwas anstrengenderen zeiten, wo alles wackelt und der stress einen noch ganz kirre macht, setzt euch einen moment zur ruhe und fragt euch einfach

"WIRD DAS HEUTE IN EINEM JAHR NOCH VON WICHTIGKEIT SEIN?"
"WILL THIS MATTER A YEAR FROM NOW?" -richard carlson

die meisten dinge relativieren sich so ganz schnell und eine ganz angenehme ruhe stellt sich ein.

und wenn ihr tatsächlich feststellt, das es in einem jahr noch wichtig für euch sei könnte, dann legt eure energie genau da rein mit voller kraft voraus und lasst all den panikjunk abfallen wie alte olle hautschichten. braucht kein mensch.

in diesem sinne, genießt die stille zeit, genießt euch selbst und eure liebsten.

XO










Montag, 26. November 2012

LETZTE WOCHE ....

MICHELLE & ANDY  21.11.12






MIRIAM & JACOB 25.11.12





PILLE + MAX + FEDOR





Ich hab früher sehr viel fotografiert. Fotografiert und geschrieben. Als mein Broterwerb noch darin bestand andere Menschen zu verkörpern, war dies mein Gegengewicht. Alles was ich an fiktiven Charakteren in mir zuließ, floss in jeder freien Minute per Stift oder Kamera transformiert wieder aus mir heraus. Ich spielte fremde Geschichten und formte durch den Sucher und Stift meine eigenen. Dann verliebte ich mich in einen Fotografen und wollte das Bild der Anderen nicht mehr durch mein Auge finden, lieber begegnete ich dem Blick meines Mannes. Geschrieben habe ich immer. Jetzt nach 10 Jahren Spielabstinenz und 13 Jahren Frau-Bothor-Sein halte ich diese Black-Box wieder in meinen Händen. Ein schönes Gefühl. Ich mag es, wie Sie sich einem Ankerpunkt gleich zwischen Fremdes und Begegnung setzt, und ich dazwischen, der leise Beobachter, die Fremde die schaut. Die Kamera spricht. Blickwinkel Begegnung. Fotografie ist Freiheit. Freiheit, weil man intim sein darf ohne sich dafür zu schämen, weil man beobachten darf ohne sich wie ein Unanständiger vorkommen zu müssen, weil man sich zeigen darf, ohne das einem ein anderer dazwischen spricht. Man zeigt sich und zeigt ein Stück  seines Lebens.

Ich nehme mir ein Bild. Eins. Dieses Bezeichne ich. Ich fahre die Linien von den Gesichtern nach, die sich mir gezeigt haben. Ich finde sie mutig. Die Gesichter. Ich finde Narben, Sommersprossen, Leberflecken, Augenschatten, Falten oder Fältchen in ihnen. Ich finde Geschichte. Geschichten. Manche kommen, stellen sich hin, geben mir Pose für Pose. In kurzen knappen verkörperten Sätzen. Ohne Komma, Punkt für Punkt. Andere fließen, von Idee zu Idee oder sind der Fluss und lassen mich schöpfen, nimm-was-du-möchtest. Ich finde die Menschen, die sich vor meine Kamera stellen beeindruckend schön.  Ich kann in ihnen lesen. Und es sind echte Geschichten, ich muß nicht fremd fühlen, wie bei einem Roman oder einem Film. Fühlen in Echtzeit, angemessene Distanz-Black-Box-Auge, Vertrauen. Ich danke.


Danke an alle die sich haben von mir letzte Woche fotografieren lassen: 
Michelle, Andy, Ettina, Miriam, Jacob, Pille, Max und Fedor. 

Danke an meine Tochter Elena die mir geholfen hat alles zu organisieren und die  "hinter den Kulissen" alles aufgenommen hat. 

Dank an Mathias, für das Ausleihen der Leica. (Cooles Teil!!!)

Diese Woche werde ich zeichnen und hier die Menschen der letzten Woche vorstellen. Tolle Menschen. Aber das war ja klar, oder? :)

Samstag, 24. November 2012

ETTINA

Manche Menschen kaufen Kunst, wenn sie ein wenig Geld übrig haben, andere rennen zu H&M und kaufen sich dort halb zu Tode wieder andere lieben Champagner oder den neuesten Computer oder oder oder. Ich kaufe mir Bildbände und Bekleidungsstücke, die ich ganz besonders finde und lange tragen kann. Kunst am Körper. Entweder von Smeilinener oder ich bin lange in den Konk gegangen, weil ich dort immer wieder etwas gefunden habe, was ich wunderschön fand. eine zweite Haut auf meiner, in der ich mich wohl fühlte oder immer noch fühle oder eben Ettina. Ettina gehörte der Konk. Und wann immer sie hinter ihrer Theke sass, wenn ich eintrat, lüpfte mein Herz ein wenig Platz in sich, da es automatisch anfing sich mit dem ruhigen Strahlen, welches von Ettina ausgeht zu verbinden.   Mittlerweile macht den Konk jemand anderes und Ettina hat ihr eigenes Label THONE NEGRÓN. Die Bluse die sie auf diesem Bild trägt, sowie der Rock sind von ihr. Die Stücke die sie entwirft, haben meines Erachtens sehr viel Ähnlichkeit mit ihrem Wesen. Sie sind anders als das was man üblicherweise kennt und gewohnt ist. Um so länger man sie Betrachtet um so schöner werden sie. Sie brauchen Zeit um sich zu entfalten, dann aber begreift man wie Klugheit und Eleganz ineinander verwebt werden können. Es ist als ob sich ein leiser Duft entfaltet der nachklingt auch wenn man sich schon längst wieder in anderen Sphären bewegt.

Ettina, Berlin.